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Samstag, 17. März 2018

Bärenschühchen für den Kleinen



Für meinen Kleinen habe ich jetzt neue Füßlinge genäht. Da er ganz süße Bodies mit Bären drauf hat, mussten jetzt die passenden Fußwärmer her. Die Idee dazu kam mir über Nacht, als Ausgangsbasis habe ich den kostenlosen Schnitt von Sabrina Ohnesorge  für Füßlinge (Größe 14-24) verwendet. Diesen gibt es als Freebook mit ausführlicher Anleitung mit dem Titel “Tippy Toes 2.0“.
Das Bärengesicht habe ich von Hand mit Stickgarn aufgestickt, die Augen stammen aus einer Großpackung Wackelaugen, die ich mal bei Buttinette bestellt hatte. Ich bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis!

Sonntag, 11. März 2018

Einkaufsnetz für den Puppenbuggy



Da wir auf dem letzen Kinderbasar günstig einen Puppenbuggy erstanden haben und die Puppe nun auch mit zum Einkaufen kann, war noch unbedingt ein Einkaufsnetz nötig - denn die Einkäufe müssen ja auch verstaut werden!
Wie gut, dass das Netz eine Fülle von Anleitungen für solche Notfälle parat hat. Das Einkaufsnetz von Grimmskrams entsprach genau meinen Vorstellungen und so habe ich es in Puppenbuggygröße aus einem Rest Baumwollgarn nachgehäkelt. Die Anleitung ist wirklich einfach und so ging die Arbeit ganz leicht von der Hand. Henkel habe ich weggelassen, es lässt sich ja durch die Netzsruktur auch so gut an den Henkeln des Buggys aufhängen.

Als es fertig war, haben wir es gleich getestet. Puppe und Puppenpappa sind begeistert!
 Es geht überraschend viel hinein, ich denke, ich muss  auch noch eins für mich häkeln...





Montag, 26. Februar 2018

Nähglück XXL - free motion quilting mit Bernina 770!



Mein allerallererstes Werkstück mit meiner brandneuen Bernina 770 QE ist fertig!
Zum Ausprobieren der Wundermaschine habe ich einen Kissenüberzug gemacht: Mein erster free-motion-quilting-Versuch für die Vorderseite ist auf Anhieb geglückt (dank BSR-Fuß fast ein Kinderspiel), die perfekten Knopflöcher kann man mit erhobenen Händen nähen... Sie soll auch die Knöpfe annähen können, aber soweit bin ich noch nicht.
Und wie schnell und schön sie näht! Das LED-Nählicht ist geradezu blendend hell, soviel Licht beim Nähen bin ich nicht gewöhnt. Eine Wahnsinnsmaschine!
Die Applikation (alter IKEA-Stoff) habe ich mit einer für mich neuen Technik von Hand angenäht, mit untergeschlagener Nahtzugabe.
Den ersten “Unfall“ mit der neuen Maschine gab es auch schon, habe aus Versehen eine Stichkombination erstellt, die die Nadel prompt auf den Nähfuss knallen ließ. Bis auf einen Herzinfakrt meinerseits und eine gebrochene Nadel scheint meinem Schatz aber nichts passiert zu sein.



Montag, 30. November 2015

Backglück - Chocolate Fudge Cake

Heute möchte ich eines meiner Lieblingsrezepte mit euch teilen, das ich vor allem dann gerne verwende, wenn ich einen Kuchen backen möchte, aber nicht so recht weiß, welchen. Da ich Schokolade ziemlich unwiderstehlich finde, ist es - wie könnte es auch anders sein - ein besonders saftiger Schokoladenkuchen. Das Rezept ist auch ganz einfach und nach ein, zwei Malen weiß man die Zutaten sowie Zubereitung schon auswendig.

Das ist alles, was ihr braucht:
300 g dunkle Schokolade
75 g feinen Zucker
60 g Mehl
1/2 TL Backpulver
etwas Vanillezucker
5 Eier (getrennt)
eine Prise Salz
250 g Butter

Und so wird aus dem Ganzen ein Kuchen:
1. Butter und Schokolade schmelzen
2. Eiweiß und Salz zu Schnee schlagen
3. Dotter und Zucker mit Vanillezucker schaumig rühren
4. Die geschmolzene Butter-Schokolade-Mischung unterrühren
5. Mehl mit Backpulver mischen und mit Eischnee unterheben
Den Teig in eine gefettete, bemehlte oder einfach mit Backpapier ausgelegte Form füllen (Springform mit 24cm Durchmesser oder zB auch eine Kastenform ist gut dafür geeignet) und bei 180°C ca. 45 Min. backen (Nadelprobe).

Der Kuchen kann dann nach belieben verziert etc. werden. Auf dem Foto seht ihr, dass ich meinen letzten mit Schokoglasur überzogen und mit frischen Himbeeren garniert habe. Ich habe ihn davor außerdem 1 Mal durchgeschnitten und mit Himbeermarmelade gefüllt.

Ich finde dieses Rezept wunderbar zum Abwandeln, möchte man es zB etwas weihnachtlicher (ist nun ja gar nicht so abwegig), so kann man dem Mehl noch Gewürze wie etwa Nelken, Zimt und Kardamom beifügen, oder auch mit einem guten Schuss Amaretto oder ein paar Tropfen Bittermandelaroma für eine feine Marzipannote sorgen - eurer Kreativität sind hier kaum Grenzen gesetzt! Wem der Kuchen übrigens zu "patzig"/"feucht" ist, der kann einfach etwas mehr Mehl beifügen. Gerne mische ich manchmal auch geriebene Mandeln oder andere Nüsse unter den Teig. Ziemlich vielseitig also, dieser Schokoladenkuchen. Viel Spaß beim Nachbacken und Genießen!






Samstag, 24. Oktober 2015

DIY - Nähglück!

Jetzt, wo es wieder früher dunkel wird und man wieder mehr Zeit zuhause verbringt, sind vielleicht auch einige von euch auf der Suche nach neuen Projekten...
Dazu nutze ich sehr gern Pinterest - und vor einiger Zeit habe ich da eine ganz besonders tolle Schatzkiste entdeckt, RANDVOLL mit Links zu Schnittmustern. Fast alle sind kostenlos! Ja, wirklich! Nein, nicht nur für Acessoires (aber auch, und was für eine Menge gibt es da!).

Da finden sich Links zu Schnitten für Babies (auch für Frühchen!), Mädchen und Jungs, Frauen und Männer... Von der Socke und süßen Babyschühchen über Leggings, Jeans, Röcke und Latzhosen, Kleider und Raglanshirts, Mützen, Hauben und Hüte in vielerlei Variationen bis zur Unterhose (!), bis jetzt habe ich ungelogen nichts gefunden was es da nicht versammelt gäbe!


Im Gegenteil, von manchem wusste ich nicht, dass es das gibt: Schon mal von genähten Socken gehört?
Es gibt auch Schnitte zu Puppenkleidung und Kuscheltieren, zu Handy-und Laptophüllen, zu Spielzeug und Faschingskostümen, Links zu kostenlosen Schnitten für Umstandsmode ist ebenfalls eine eigene Kategorie gewidmet.

 Es gibt sogar eine Kategorie, die Links zu Linklisten enthält... Und alle Schnittlinks sind mit den dazugehörigen Bildern fein kategorisiert und geordnet, also bequemer kann Schnittsuche nicht sein!

Das ist die beste und umfangreichste Sammlung an Freebies, die mir je untergekommen ist. Bis jetzt habe ich noch zu jedem Schnittwunsch, der mir kam, auch tatsächlich einen Link gefunden! Da braucht man wirklich keinen Schnitt mehr kaufen, "Katha 149" und den freundlichen Menschen, die diese Schnitte teilen, sei Dank! Jedes mal, wenn ich die Listen durchscrolle, entdecke ich neue tolle Ideen, die ich unbedingt mal machen muss, nur wann, das ist die große Frage...

Und jetzt endlich der Link zum Linkparadies (Sorry, geht nur wenn man bei Pinterest angemeldet ist):
 https://www.pinterest.com/katha149/ 

Viel Spaß beim Stöbern und Staunen!






P.S.: Ratet mal, wie ich auf den Latzhosenschnitt aus meinem letzten Post kam...


Freitag, 16. Oktober 2015

Dekoglück (DIY) - Milchkanne

Endlich! Auch von mir ein neuer Post! Ein bisschen still ist es geworden, hier auf unserer Rosenheide. Umzüge, Alltag, neuer Job, ... alles fordert seinen Preis. Doch nun ein ruhiger Moment, ein paar flinke Zeilen, begleitet von Bildern. Wie der Titel verrät, handelt es sich diesmal um ein Stückchen Glück zum Dekorieren, das vielleicht einen Anstoß bzw. eine Idee zum Selbermachen birgt. 


Wenn man das Glück hat, auf dem Land zu wohnen und dann auch noch Großeltern mit einem Bauernhof zu haben, kennt das vielleicht - die Schätze, die auf einem alten Hof zu bergen sind. So etwa ein Haufen alter Milchkannen, wie sie bei uns auf dem Dachboden ihre Ruhe gefunden haben. Ein bisschen fad finde ich ihr Dasein da oben. Also gings hurtig mal die Leiter hoch, ein paar Spinnweben sind schnell entfernt und schon war eine der Kannen befreit. Diese habe ich - nach gründlicher Reinigung - bemalt. Zuerst sollte man eventuellen Rost entfernen und den Untergrund mit feinkörnigem Schleifpapier etwas aufrauen. Zum Grundieren habe ich einfach eine meiner Probedosen von Farrow & Ball geöffnet, und zwar das wunderbare "Cook's Blue" (http://eu.farrow-ball.com/cook's-blue/farben/farrow-ball/fcp-product/100237). Für das Blumenmotiv - mit Bleistift vorgezeichnet und ein bisschen inspiriert von  traditioneller Bauernmalerei - habe ich ganz gewöhnliche Acrylfarben verwendet. Nach dem Trocknen einfach Klarlack drüber, denn das Ganze soll ja auch eine Weile halten - fertig! Ein bisschen kitschig vielleicht für die Einen, aber mir gefällt das Ergebnis sehr gut :) 


Was man damit nun alles anstellen kann? Da bin ich selber noch unschlüssig, Ideen gibt es aber ein paar, so zB ist eine Verwendung als Schirmständer denkbar, oder als Vase (etwa mit goldgelben Getreideähren gefüllt - so stelle ich mir das ganz hübsch vor). Natürlich bieten sich so alte Milchkannen aber auch unbemalt wunderbar zum Dekorieren an! Fundgruben für die Kannen sind nicht nur alte Bauernhausdachböden, sondern auch Flohmärkte oder Altwarenhändler. Vielleicht findet da ja die Ein oder Andere bald ein neues Zuhause! 


Donnerstag, 15. Oktober 2015

Nähglück im Herbst: Kinder-Latzhose

Ja, der Herbst ist da - da heißt es, sich wieder warm anziehen und es sich drinnen gemütlich machen... Da wird es Zeit, sich um die Garderobe für die kühlere Jahreszeit zu kümmern. Vielleicht habt ihr ja auch Lust, da wieder etwas zu nähen? Die Latzhose ist das ideale Herbstoutfit für kleine Buben: Warm, gemütlich und sieht super aus!
Noëlle von Bobonjour hat eine Nähanleitung inklusive Schnittmuster für Latzhosen in den Gößen 74 - 134 entwickelt, die sie unter https://sites.google.com/site/villabonbonjour/latzhose-bubblegum mit uns teilt! 
Noëlle, vielen herzlichen Dank für die tolle Anleitung und das ausgefeilte Schnittmuster!

 Die Latzhose "Bubblegum" kann man in zwei Varianten nähen, "klassisch" und etwas ausgefallener. Ich habe die klassische Variante mit (Perlmutt-)Knöpfen gewählt. 
Dank der bebilderten Anleitung ist das Zusammensetzen der Teile leicht von der Hand gegangen - allerdings habe ich dann beim Nähen der zweiten Latzhose (dunkelbraun) eine Korrektur vorgenommen: 
Entgegen der Anleitung muss das Rückenteil das Vorderteil überlappen, sonst treffen sich die Nähte des "Gurtes" nämlich nicht.


Ich habe für jede Latzhose jeweils ein Thema gewählt, dass sich aus dem Futterstoff ergeben hat: "Little Bear" ist es bei der einen, "Muh-Kuh" bei der anderen. Die Stickereien und Applikationen habe ich ganz einfach mit einer simplen Nähmaschine im Raupen- beziehungsweise Zickzackstich gemacht. Das ging eigentlich leichter als gedacht.

Da die Latzhose "mitwachsen" soll, habe ich die Beinabschlüsse so genäht, dass der Futterstoff beim Hochkrempeln sichtbar wird.

Dafür einfach die Hosenbeine nach dem Schnitt in der gewünschten Krempellänge aus dem Futterstoff ausschneiden. Zuerst rechts auf rechts die Beinabschlüsse nähen, dann die obere Kante nähfußbreit einbügeln oder feststecken, dann noch absteppen- fertig!
Dieses Nähprojekt eigenet sich auch prima zum Upcyclen alter Hosen: Die beige Latzhose war mal eine feine Hose eines "Großen". Der Futterstoff der dunkelbraunen Latzhose ist übrigens aus dem ersten Post - ist es euch aufgefallen?